Casino EPS Einzahlung — die vollständige Anleitung mit pushTAN, Limits und Sofortgutschrift

EPS-Einzahlung im österreichischen Online Casino — Schritt-für-Schritt von der Casino-Kassa über die Banking-App bis zur Sofortgutschrift

Ich beobachte EPS-Einzahlungen in österreichischen Casinos seit neun Jahren, und in dieser Zeit hat sich der Ablauf weniger verändert, als man denken würde. Die Bedienoberflächen wurden moderner, die TAN-Methoden moderner, die Banking-Apps freundlicher — die Mechanik darunter ist im Wesentlichen dieselbe geblieben. Was sich verändert hat, ist das Verhalten der Spieler. 98 Prozent der Österreicher:innen nutzen heute bargeldlose Bezahlmöglichkeiten, und EPS ist für viele die natürliche Brücke zwischen ihrem Hausbankkonto und einem Online-Casino, weil es weder ein neues Konto noch eine neue Karte noch eine zusätzliche App verlangt. In diesem Leitfaden gehe ich den vollständigen Einzahlungs-Flow durch, so wie ich ihn in Live-Sitzungen mit Spielern erkläre: was Sie vorher brauchen, was bei der Bank-Auswahl tatsächlich passiert, wie die TAN-Freigabe je nach Verfahren abläuft, wie lange die Gutschrift im Casino realistisch dauert und wo die Stolperfallen sitzen, die Erstnutzer am häufigsten erleben. Wer diese Strecke einmal vollständig versteht, braucht beim nächsten Mal nicht länger als 45 Sekunden vom Casino-Button bis zur Spielfreigabe.

Was Sie vor der ersten EPS-Casino-Einzahlung brauchen

Ich beginne diese Sektion mit einer Geschichte, weil sie das Problem in einem Satz löst: Ein Spieler schrieb mir, er habe seit zwei Stunden versucht, eine EPS-Einzahlung zu machen, aber das Casino zeige seine Bank nicht an. Die Antwort lag nicht im Casino. Sein Online-Banking war zwei Jahre lang nicht eingeloggt gewesen und vom Sicherheitssystem deaktiviert worden.

Drei Voraussetzungen müssen vor der ersten EPS-Einzahlung erfüllt sein, und alle drei liegen vollständig auf Ihrer Seite. Erstens: Ein aktiver Online-Banking-Zugang bei einer der EPS-teilnehmenden Banken. In Österreich sind das praktisch alle Universalbanken sowie die meisten Regionalinstitute. Rund 2 Millionen Online-Banking-Kunden in Österreich erfüllen diese Bedingung bereits — wenn Sie eine Banking-App auf Ihrem Smartphone haben, gehören Sie höchstwahrscheinlich dazu. Aktiv heißt: Login in den letzten Wochen verwendet, kein Reset notwendig, keine abgelaufene Verifizierungs-Frist.

Zweitens: Eine funktionierende TAN-Methode. Die Banken haben das klassische SMS-TAN-Verfahren in den letzten Jahren systematisch durch pushTAN, cardTAN oder Biometrie ersetzt. Welche Methode bei Ihnen aktiv ist, sehen Sie im Einstellungsbereich Ihrer Banking-App. Wenn dort kein zweiter Faktor eingerichtet ist, lehnt EPS die Transaktion ab — nicht aus Bosheit, sondern weil das ohne starken Kundenauthentifizierungs-Mechanismus seit der PSD2 schlicht regulatorisch nicht zulässig ist.

Drittens: Ein verifiziertes Casino-Konto. Viele Spieler übersehen, dass Casinos vor der ersten Einzahlung zumindest E-Mail- und meist auch Telefonnummer verifizieren. Wer das übergeht und direkt zur Kassa marschiert, sieht oft den EPS-Button gar nicht — er ist serverseitig bis zur Mindest-Verifikation gesperrt. Diese drei Punkte sind in zehn Minuten erledigt, wenn man sie der Reihe nach abarbeitet. Versuchen Sie nicht, sie parallel zu einer offenen Casino-Kassa-Sitzung zu erledigen, sonst läuft die Kassa-Session ab und Sie beginnen wieder bei null.

EPS-Einzahlung Schritt für Schritt — vom Casino-Kassa bis zur Bank-App

Wenn ich neuen Kunden den Flow zum ersten Mal zeige, mache ich es bewusst langsam und mit benannten Zwischenschritten, weil die Geschwindigkeit der Banking-App im Echtbetrieb keine Reflexion zulässt. Sie klicken einmal falsch, und der Vorgang ist abgebrochen oder doppelt ausgelöst. Lieber das erste Mal langsam, dann läuft jedes weitere Mal automatisch.

Der Flow gliedert sich in vier funktionale Phasen. Phase eins: Im Casino navigieren Sie zur Kassa, wählen „EPS“ oder die genaue Bezeichnung, die der Anbieter verwendet — manche schreiben „EPS-Überweisung“, andere „Online-Banking Österreich“, andere nur das EPS-Logo. Sie geben den gewünschten Einzahlungsbetrag ein und bestätigen. Das Casino erstellt im Hintergrund einen signierten Zahlungsauftrag und leitet Sie zum EPS-Bank-Auswahldialog weiter.

Phase zwei: Im EPS-Dialog sehen Sie eine Liste österreichischer Banken mit Logos. Sie wählen Ihre Bank aus, woraufhin Sie auf die Login-Seite Ihrer Bank weitergeleitet werden — nicht auf eine vom Casino oder von EPS gehostete Imitation, sondern auf das echte Online-Banking-Login Ihrer Bank. Sie loggen sich ein wie sonst auch, mit Verfügername und PIN oder mit biometrischer Authentifizierung.

Phase drei: Sie sehen einen vorausgefüllten Zahlungsauftrag mit Empfänger, Betrag und Verwendungszweck. Hier ist der wichtigste Moment der gesamten Strecke. Lesen Sie den Empfänger durch — es muss das Casino oder ein bekannter Zahlungsabwickler sein. Lesen Sie den Betrag — es muss exakt der Wert sein, den Sie im Casino eingegeben haben. Stimmt etwas nicht, brechen Sie ab.

Phase vier: Sie geben die Transaktion mit Ihrer aktuellen TAN-Methode frei, also pushTAN per Banking-App, cardTAN per separatem Lesegerät oder biometrisch per Touch-ID. Die Bank verbucht die Überweisung sofort, schickt eine Erfolgsmeldung an das Casino zurück, und Sie werden automatisch zur Casino-Seite zurückgeleitet, wo der Betrag innerhalb von Sekunden im Spielkonto erscheint.

Bank-Auswahl im EPS-Dialog: was sich hinter dem Logo verbirgt

Die Bank-Auswahl wirkt trivial, ist aber tatsächlich die Stelle, an der die meisten Fehleinzahlungen entstehen — meistens, weil Spieler eine Marke wählen, die nicht ihrem tatsächlichen Konto entspricht.

Die im EPS-Dialog gelisteten Logos repräsentieren teilweise Dachmarken, hinter denen mehrere Landesbanken stehen. „Raiffeisen“ ist nicht eine Bank, sondern eine Gruppe aus über 300 selbständigen Raiffeisenkassen. Über das EPS-Logo gelangen Sie jedoch in Ihre konkrete Landesbank, sobald Sie sich mit Mein ELBA einloggen. Ähnlich bei „Sparkassen“: Der Klick führt zur jeweiligen Sparkasse, die hinter Ihrem George-Login steht. Bei BAWAG, Bank Austria und Volksbank ist die Zuordnung eindeutiger, weil weniger Untermarken existieren.

Wer ein Konto bei einer Direktbank oder Neo-Bank hat, sollte vor dem ersten Versuch in der EPS-Liste prüfen, ob seine Bank überhaupt geführt wird. N26 und Revolut sind beispielsweise nicht standardmäßig im EPS-Verbund, weil sie nicht an der österreichischen EPS-Infrastruktur teilnehmen — Inhaber eines solchen Kontos müssen auf alternative Zahlungswege ausweichen. Für reguläre Konten der Großbanken ist die Zuordnung jedoch unmissverständlich, und nach einer ersten Anmeldung speichert die Casino-Kassa Ihre Bank-Auswahl meist für künftige Einzahlungen.

TAN-Freigabe per pushTAN oder cardTAN

Die Freigabe ist der Moment, in dem die Transaktion rechtlich verbindlich wird. Welche TAN-Methode greift, hängt von Ihrer Bank-Einstellung ab, nicht von EPS oder Casino — der Empfänger hat keinen Einfluss darauf, ob Sie pushTAN, cardTAN oder einen anderen zweiten Faktor verwenden.

pushTAN ist die heute am weitesten verbreitete Methode. Die Banking-App auf Ihrem Smartphone empfängt eine Push-Benachrichtigung mit dem konkreten Zahlungsauftrag. Sie öffnen die App, sehen Empfänger und Betrag noch einmal in der App-Oberfläche und bestätigen mit einer Wischgeste oder biometrisch. Der Vorgang dauert wenige Sekunden, sofern Ihr Smartphone Empfang hat.

cardTAN erfordert ein separates Lesegerät und Ihre Bankomatkarte. Sie stecken die Karte in das Lesegerät, scannen mit der Kamera des Lesegeräts den auf dem Bildschirm angezeigten Flicker-Code und geben den vom Lesegerät erzeugten TAN-Code in der Banking-Oberfläche ein. Das ist umständlicher, gilt aber bei manchen Banken als der sicherste Pfad und ist insbesondere für Spieler relevant, die ihr Smartphone nicht für Zahlungsfreigaben verwenden wollen.

Wie lange die Gutschrift im Casino-Konto wirklich dauert

Eine der häufigsten Frustrationen meiner Kunden lautet: „Das Casino sagt ’sofort‘, aber bei mir dauert es zehn Minuten.“ Die Wahrheit liegt zwischen den beiden Behauptungen, und seit Oktober 2025 hat sich die Lage deutlich verbessert.

Seit dem 9. Oktober 2025 müssen alle Banken in Österreich und im gesamten Euro-Raum Echtzeitüberweisungen in maximal 10 Sekunden ausführen können. Diese EU-Verordnung zu Instant Payments hat die Latenz bei EPS-Casino-Einzahlungen praktisch eliminiert, weil EPS auf der gleichen SEPA-Infrastruktur aufsetzt. In der Praxis sehe ich Gutschriften innerhalb von 3 bis 8 Sekunden nach der TAN-Freigabe, und das ist nicht ein theoretischer Bestwert, sondern der Normalfall.

Die Gutschrift gliedert sich in drei zeitliche Etappen. Etappe eins ist die bankenseitige Buchung, die seit Instant Payments unter zehn Sekunden liegen muss. Etappe zwei ist die Statusrückmeldung an das Casino, die abhängig vom Zahlungsabwickler des Casinos zwischen einer und fünf Sekunden dauert. Etappe drei ist die interne Verbuchung im Casino-Spielerkonto, die je nach Anbieter zwischen sofort und 30 Sekunden in Anspruch nimmt. Wenn Sie eine ausführlichere Analyse der einzelnen Verzögerungsfaktoren brauchen, habe ich die realen Zeitabläufe einer EPS-Einzahlung in vier Phasen separat aufgeschlüsselt, weil die Antworten je nach Bank, Casino und Tageszeit unterschiedlich ausfallen.

Wann es länger dauert: An Wochenenden und nachts war das früher ein Problem, weil viele Banken außerhalb der Geschäftszeiten auf Stapelverarbeitung umstellten. Mit Instant Payments fällt diese Sorge weg — die Echtzeitstrecke läuft 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Was bleibt, sind seltene Fälle, in denen Wartungsfenster bei der Bank oder beim Casino-Zahlungsabwickler die Strecke kurzzeitig verlangsamen. In diesen Fällen sehen Sie typischerweise eine Pending-Anzeige im Casino, die sich nach wenigen Minuten löst.

Mindesteinzahlung bei EPS-Casinos — was Casinos und Banken vorgeben

Die Mindesteinzahlung ist eines der missverstandensten Themen rund um EPS, weil zwei verschiedene Limits ineinandergreifen — und sie unterschiedliche Logiken haben. Ich trenne sie hier sauber, weil die Vermischung in der Praxis zu Frust führt.

Das Casino-seitige Minimum ist eine reine Geschäftsentscheidung des Anbieters. Es liegt in der Praxis bei den meisten österreichischen EPS-Casinos zwischen 10 und 20 Euro pro Transaktion. Manche Anbieter setzen es auf 5 Euro, andere auf 25 Euro. Das Minimum ist im Kassa-Bereich des Casinos jeweils sichtbar und unterscheidet sich teilweise je Zahlungsmethode — EPS und Kreditkarte können unterschiedliche Mindestwerte haben, weil die Transaktionskosten für den Anbieter unterschiedlich sind.

Das bankseitige Minimum existiert formal nicht. Eine EPS-Überweisung über 1 Euro ist technisch möglich und wird von der Bank nicht abgelehnt. Was es geben kann, sind kostenbedingte Hinweise bei Konten mit Stückgebühren — wer pro Online-Überweisung 30 Cent zahlt, ärgert sich bei einer 1-Euro-Transaktion zu Recht. In Österreich sind solche Stückgebühren bei Online-Überweisungen aber die Ausnahme und in den meisten Standardkonten nicht enthalten.

Was die Casinos in der Praxis treibt, ihre Mindestwerte zu setzen, hat zwei Gründe. Erstens müssen sie eine wirtschaftliche Untergrenze ziehen, unter der die Transaktionskosten die mögliche Marge übersteigen. Zweitens haben sie ein regulatorisches Interesse, Kleinst-Einzahlungen einzudämmen, die häufig auf Bonus-Hunting oder Geldwäsche-Verdachtsfälle hindeuten. Wer als Spieler nur experimentieren möchte, findet bei einigen Anbietern Mindesteinzahlungen ab 5 Euro — wer regelmäßig und höher einzahlt, kommt mit den üblichen 10 bis 20 Euro problemlos zurecht.

Gebühren-Aufschlüsselung: Bank, Casino und STUZZA im Vergleich

Die Gebührenfrage bei EPS-Casino-Einzahlungen ist in der öffentlichen Wahrnehmung verkürzt zu „kostenlos“ — und das stimmt für 90 Prozent der Fälle, aber nicht für 100. Ich gehe die drei Ebenen einzeln durch, damit klar wird, wo eventuell doch ein Cent landet.

Auf der Bankenseite ist eine EPS-Überweisung in den meisten österreichischen Kontomodellen kostenlos. Premium-Konten und Pauschal-Konten enthalten EPS-Überweisungen ohnehin im Paketpreis. Bei reinen Buchungskonten mit Stückkosten kann eine geringe Gebühr von typischerweise 0,10 bis 0,40 Euro pro Online-Überweisung anfallen — das ist aber selten geworden, weil moderne Konten meistens pauschal abrechnen. Welches Modell für Sie gilt, sehen Sie im Kontoauszug oder im Online-Banking unter „Gebühren je Buchung“.

Auf der Casino-Seite ist die EPS-Einzahlung in der Regel ohne zusätzliche Gebühr für den Spieler, weil die Casinos die EPS-Transaktionskosten als Akquisitions- und Auszahlungskosten in der allgemeinen Marge berücksichtigen. Es gibt vereinzelte Anbieter, die unterhalb eines bestimmten Mindestbetrags eine pauschale Servicegebühr aufschlagen — in solchen Fällen muss das vor dem Klick auf „Einzahlen“ deutlich ausgewiesen sein, sonst handelt es sich um einen regulatorischen Mangel.

STUZZA selbst erhebt für EPS-Transaktionen Gebühren auf der Händlerseite, nicht auf der Spielerseite. Der Casino-Betreiber zahlt für jede EPS-Transaktion eine geringe Pauschale an STUZZA und PSA, vergleichbar mit einer Acquirer-Gebühr bei Kreditkarten. Diese Kosten erscheinen nirgendwo auf Ihrer Casino-Rechnung — sie sind Teil der Backoffice-Kostenstruktur des Casinos und tauchen für Sie als Spieler nie auf. In Summe ist EPS damit für die Spielerseite eine der günstigsten Zahlungsoptionen im österreichischen Casino-Umfeld.

EPS-Einzahlung am Smartphone — Unterschiede zur Desktop-Variante

Mobile EPS-Einzahlungen sind in den letzten Jahren die dominante Form geworden. 36 Prozent der Österreicher:innen haben 2026 kontaktlose Smartphone-Zahlungen genutzt, verglichen mit 34 Prozent 2025 und 31 Prozent 2024 — der Trend ist eindeutig, und im Casino-Kontext sehe ich denselben Anstieg in den Zahlungsmischverhältnissen, die mir aus Branchen-Audits vorliegen.

Der mobile EPS-Flow unterscheidet sich vom Desktop-Flow in einem entscheidenden Punkt: Die Banking-App ist auf demselben Gerät wie der Casino-Browser. Das beschleunigt die TAN-Freigabe, weil zwischen Casino-Klick und pushTAN-Bestätigung kein Geräteswitch notwendig ist. Im besten Fall bestätigen Sie die Transaktion innerhalb derselben App-Reihenfolge: Casino-Tab im Browser, Wechsel in die Banking-App über die Push-Mitteilung, biometrische Freigabe, Rückkehr zum Casino-Tab. Die ganze Strecke ist in unter 30 Sekunden machbar.

Es gibt zwei mobile Stolperfallen, die ich regelmäßig sehe. Erstens: Wenn der Casino-Browser im In-App-Browser einer anderen App geöffnet ist (zum Beispiel über einen Link aus einem Messenger), scheitert die Rückleitung von der Banking-App an die Casino-Sitzung gelegentlich, weil die Browser-Session beim App-Wechsel verloren geht. Lösung: Casino immer im Standard-Browser des Smartphones öffnen, nicht in einem In-App-Browser.

Zweitens: Wenn die Banking-App per Biometrie freigegeben wird, müssen Sie sicherstellen, dass die App tatsächlich Ihren Finger oder Ihr Gesicht erkennt — manche Spieler tippen reflexartig auf „Abbrechen“, wenn die Biometrie nicht beim ersten Versuch greift, und versuchen den ganzen EPS-Flow nochmals statt nur die Freigabe zu wiederholen. Eine erneute Authentifizierung in der Banking-App ist ausreichend; der EPS-Kontext bleibt im Hintergrund aktiv. Wer das einmal verinnerlicht hat, vermeidet doppelte Einzahlungen, die später nur über den Support rückgängig zu machen sind.

Stornierung, Fehleinzahlung und Rückbuchung bei EPS

Diese Sektion ist die unbequemste in der gesamten EPS-Beratung, weil die Antwort meistens nicht ist, was Spieler hören wollen. Aber sie ist eindeutig, und genau diese Eindeutigkeit ist wichtig, damit Sie nicht auf falsche Hoffnungen setzen.

Eine bereits mit TAN freigegebene EPS-Überweisung kann technisch nicht storniert werden. Sobald Sie die TAN bestätigt haben, ist die Transaktion in der Bank-Infrastruktur final. Im Gegensatz zu Kreditkartenzahlungen, bei denen über Chargeback-Verfahren eine Rückforderung möglich ist, gibt es bei EPS keinen vergleichbaren Reverse-Mechanismus. Das ist gewollt — die Endgültigkeit ist Teil des Vertrauensmodells, das EPS gegenüber Händlern hat.

Wenn Sie einen falschen Betrag eingegeben haben oder versehentlich zweimal eingezahlt haben, läuft die Rückerstattung über das Casino, nicht über die Bank. Sie kontaktieren den Casino-Support, weisen die Doppel- oder Fehlbuchung anhand der Casino-Transaktions-ID nach und fordern eine Rückzahlung auf Ihr Bankkonto. Seriöse Anbieter erstatten solche Beträge per SEPA-Überweisung zurück, üblicherweise binnen ein bis drei Werktagen. Bei verifizierten Konten ist das ein Routine-Vorgang, bei unverifizierten Konten kann sich der Prozess auf eine vorgezogene KYC-Prüfung erstrecken.

Eine Stornierung mitten im EPS-Flow — also vor der TAN-Bestätigung — ist hingegen jederzeit möglich. Sie klicken im Banking-Dialog auf „Abbrechen“ oder schließen einfach den EPS-Tab. In diesem Fall wird kein Betrag bewegt, das Casino erhält eine Abbruchmeldung und der Vorgang ist beendet. Diese Sicherheitsschwelle ist der Grund, warum die Empfänger-Prüfung im TAN-Dialog so wichtig ist: Bis dahin haben Sie jederzeit die Option, ohne Folgen auszusteigen.

Erste vs. Folgeeinzahlung — was sich nach der Verifizierung ändert

Beim ersten Mal dauert die EPS-Einzahlung gefühlt länger als gedacht, beim zweiten Mal läuft sie wie eine Routinetransaktion. Der Unterschied liegt nicht in der EPS-Technik, sondern in den Casino-internen Prozessen, die sich um die erste Zahlung herum aufbauen.

Die erste Einzahlung löst regulatorisch bei jedem seriösen Anbieter eine Reihe von KYC-Schritten aus. Identität, Adresse, Bankverbindungs-Konsistenz, gegebenenfalls Quelle der Mittel. Diese Schritte laufen meist im Hintergrund und werden Ihnen erst dann sichtbar, wenn entweder ein Auszahlungswunsch oder ein höherer Einzahlungsbetrag den Schwellwert auslöst. Bei der zweiten und jeder folgenden Einzahlung sind diese Daten bereits geprüft, und der EPS-Flow läuft entsprechend reibungslos durch.

Spielerschutz ist in diesem Kontext mehr als ein Pflichtkapitel im Kassa-Footer. Erwin van Lambaart, der Generaldirektor der Casinos Austria und Österreichischen Lotterien, hat es so formuliert: „Spielerschutz ist uns unglaublich wichtig, das liegt in unserer DNA. Wir wollen nicht nur kommerziell gut aufgestellt sein, sondern der österreichischen Gesellschaft echten Mehrwert bieten.“ Das Zitat stammt aus dem konzessionierten österreichischen Markt, gilt aber als Maßstab für jeden Anbieter, der in Österreich Einzahlungen akzeptiert.

Praktisch zeigt sich das in den Schutz-Werkzeugen, die Sie nach der ersten Einzahlung im Casino-Profil aktivieren können: Tageslimit, Wochenlimit, Verlustlimit, Pause-Funktion, Selbstausschluss. Ich empfehle, diese Werkzeuge nicht erst nach Problemen einzustellen, sondern direkt nach der ersten erfolgreichen EPS-Einzahlung — wenn der Kopf klar ist und die Beträge nüchtern kalkulierbar sind. Wer beim zweiten Einzahlungs-Flow merkt, dass das eigene Limit gegriffen hat, weiß, dass das System funktioniert.

Häufige Fragen zur EPS-Casino-Einzahlung

Wie lange dauert die Gutschrift nach einer EPS-Casino-Einzahlung im Detail?

Im Normalfall sehen Sie den Betrag innerhalb von 3 bis 8 Sekunden nach der TAN-Freigabe in Ihrem Casino-Konto. Seit der EU-Verordnung zu Instant Payments ab Oktober 2025 müssen Banken Echtzeitüberweisungen in maximal 10 Sekunden ausführen, und EPS profitiert direkt von dieser Infrastruktur. Die Endzeit setzt sich aus drei Schritten zusammen: bankseitige Buchung, Statusrückmeldung an das Casino und interne Spielkonto-Verbuchung. Verzögerungen über eine Minute hinaus deuten meist auf ein Wartungsfenster beim Casino-Zahlungsabwickler oder bei der Bank hin.

Welche Schritte muss ich in der Banking-App ausführen, damit die Casino-Kassa freigegeben wird?

Nach Auswahl Ihrer Bank im EPS-Dialog werden Sie zur Login-Seite Ihrer Bank weitergeleitet. Sie melden sich an, prüfen die vorausgefüllte Zahlungsanweisung mit Empfänger, Betrag und Verwendungszweck und geben die Transaktion mit Ihrer aktuellen TAN-Methode frei — also pushTAN, cardTAN oder biometrisch. Sobald die Bank den Auftrag akzeptiert, erhalten Sie automatisch eine Rückleitung zur Casino-Seite und der Betrag wird im Spielkonto verbucht. Die wichtigste Stelle ist der Vergleich zwischen dem angezeigten Betrag in der Banking-App und dem im Casino eingegebenen Betrag — stimmen beide überein, geben Sie frei.

Kann ich eine bereits bestätigte EPS-Einzahlung im Casino stornieren?

Nein, eine mit TAN bestätigte EPS-Überweisung lässt sich technisch nicht stornieren, weil die Transaktion in der Bank-Infrastruktur sofort final wird. Anders als bei Kreditkarten gibt es bei EPS keinen Chargeback-Mechanismus. Bei einer Doppelbuchung oder versehentlich falschem Betrag wenden Sie sich an den Casino-Support, weisen die Fehlbuchung mit der Transaktions-ID nach und fordern eine Rückzahlung per SEPA-Überweisung auf Ihr Bankkonto. Solange die TAN noch nicht eingegeben wurde, können Sie den Vorgang im Banking-Dialog jederzeit abbrechen, ohne dass ein Betrag bewegt wird.

Verfasst vom Team von „Casino eps”.