Neue lizenzierte Casinos in Österreich: Rechtslage
Inhaltsverzeichnis
Konzession, staatliche Kontrolle und die Einordnung ausländischer Angebote im österreichischen Online-Casino-Markt.

Neue lizenzierte Online-Casinos in Österreich: Was 2026 tatsächlich verfügbar ist
Wer im Jahr 2026 nach neuen lizenzierten Online-Casinos in Österreich sucht, stößt zunächst auf einen Widerspruch: Der Markt wirkt im Internet vielfältig, rechtlich ist er es aber nicht. Für Online-Casinospiele gibt es in Österreich kein offenes Feld mit mehreren gleichberechtigten Konzessionären. Maßgeblich ist ein staatliches Konzessionsmodell mit einem einzigen Konzessionär.
Das verändert die Einordnung grundlegend. Ein deutschsprachiges Spielangebot, eine ausländische Lizenz oder eine aufwendig gestaltete Internetseite machen ein Online-Casino noch nicht zu einem in Österreich konzessionierten Anbieter. Für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele zählt die österreichische Konzession des Bundesministeriums für Finanzen. Nach der in einem Fachüberblick wiedergegebenen BMF-Whitelist ist für diesen Bereich nur Win2day als zugelassener Anbieter angeführt.
Der österreichische Markt ist kein Mehrlizenzmarkt
In Österreich ist das Bundesministerium für Finanzen mit der Vergabe der Konzession für Online-Glücksspiel betraut. Das BMF beaufsichtigt zugleich die legalen Casinos im Land. Die Struktur unterscheidet dabei zwischen elektronischen Lotterien, Online-Casinospielen und terrestrischen Spielbanken.
Seit 2008 besteht nach den vorliegenden Angaben nur ein Online-Casino mit staatlicher Konzession. Betrieben wird es von der Österreichischen Lotterien GmbH unter der Marke Win2day. Die österreichische Bundesregierung hat für Online-Glücksspiel und terrestrische Spielbanken jeweils nur eine Konzession vergeben. Das bedeutet nicht, dass beide Bereiche von derselben juristischen Einheit betrieben werden. Die Konzession für Spielbanken besitzt die Casinos Austria AG; sie ist von der Konzession für elektronische Lotterien zu unterscheiden.
Diese Übersicht hilft Ihnen dabei, neue lizenzierte Casinos für Österreich 2026 anhand ihrer Lizenz, Bonusangebote und praktischen Zahlungsbedingungen einzuordnen. So erkennen Sie schnell, welche Fakten für Ihre Auswahl relevant sind.
1. FAIR GAMES GmbH
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € FAIR GAMES GmbH ist ein Casino mit Curaçao-Lizenz und einem Bonus von bis zu 300 €. Auszahlungen sollen innerhalb von 72 Stunden erfolgen, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
2. Hölle Games
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Hölle Games verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 72 Stunden, während die Mindesteinzahlung bei 10 € liegt.
3. win2day
Lizenz: einzige österreichische Online-Konzession (Österreichische Lotterien GmbH), gültig bis 2027 win2day verfügt über die einzige österreichische Online-Konzession, die von der Österreichischen Lotterien GmbH gehalten wird. Diese Konzession ist bis 2027 gültig.
4. DrückGlück Casino
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € DrückGlück Casino ist mit einer Curaçao-Lizenz ausgestattet und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Auszahlungen werden innerhalb von 48 Stunden angegeben, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
5. Mr Green
Lizenz: Gibraltar-Lizenz · Bonus: bis zu 1000 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Mr Green besitzt eine Gibraltar-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 1000 €. Die angegebene Auszahlungsgeschwindigkeit beträgt 48 Stunden, die Mindesteinzahlung liegt bei 10 €.
6. Lucky Kinds
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Lucky Kinds ist ein Casino mit Curaçao-Lizenz und einem Bonus von bis zu 300 €. Für Auszahlungen werden bis zu 72 Stunden angegeben, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
7. Apparat Gaming
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Apparat Gaming verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Auszahlungen sollen innerhalb von 48 Stunden erfolgen, bei einer Mindesteinzahlung von 10 €.
8. Lazybar Casino
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Lazybar Casino ist Curaçao-lizenziert und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Die angegebene Auszahlung erfolgt innerhalb von 48 Stunden, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
9. Wildz Casino
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 € Wildz Casino verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 500 €. Auszahlungen werden innerhalb von 72 Stunden angegeben, die Mindesteinzahlung liegt bei 20 €.
10. Casombie Online Casino
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Casombie Online Casino ist mit einer Curaçao-Lizenz ausgestattet und bietet einen Bonus von bis zu 500 €. Die Auszahlung soll innerhalb von 72 Stunden erfolgen, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
Damit lassen sich die häufig vermischten Begriffe sauber trennen:
- Win2day steht für das konzessionierte Online-Angebot im Bereich der elektronischen Lotterien und Online-Casinospiele.
- Die Österreichischen Lotterien GmbH ist der Betreiber hinter diesem Online-Angebot.
- Die Casinos Austria AG besitzt die einzige Konzession für terrestrische Spielbanken.
- Das Bundesministerium für Finanzen ist für Konzession und staatliche Aufsicht zuständig.
Diese Ordnung ist weniger spektakulär als die Werbelisten ausländischer Anbieter, aber sie erklärt, was „in Österreich lizenziert“ tatsächlich bedeutet. Die Zahl der Marken, die österreichische Spieler im Netz sehen, ist kein Beleg für eine entsprechende Zahl österreichischer Konzessionen.
Kurz gesagt: Viel Auswahl im Internet, eine Konzession im österreichischen Online-Casino.
Was im Jahr 2026 tatsächlich verfügbar ist
Die Bezeichnung „neue lizenzierte Online-Casinos Österreich 2026“ legt nahe, dass mehrere neue Plattformen auf den Markt gekommen seien. Für den derzeit beschriebenen Rechtsstand lässt sich das nicht bestätigen. Die verfügbare österreichische Konzession ist weiterhin dem bestehenden Modell zugeordnet. Win2day bleibt damit der zentrale und nach der genannten Whitelist einzige österreichisch konzessionierte Anbieter für Online-Casinospiele.
Eine in einem fachbezogenen Überblick genannte Laufzeit der aktuellen Online-Konzession reicht vom 1. Dezember 2025 bis zum 30. September 2027. Diese Angabe ist als Darstellung dieses einzelnen Überblicks zu lesen, nicht als Beleg für einen bereits geöffneten Markt. Sie sagt vor allem, dass die Konzessionsfrage über den Jahreswechsel 2026 hinaus relevant bleibt.
Marktstatus Staatliches Monopol
Einziger Online-Konzessionär Win2day
Regulierungsbehörde Bundesministerium für Finanzen (BMF)
Rechtslage 2026 Reformmodell in der Entwurfsphase
Für die Praxis heißt das: Wer nach einem neuen österreichisch konzessionierten Online-Casino sucht, findet nicht automatisch eine neue Betreiberlandschaft. Ein neues Spiel, ein neues Frontend oder ein zusätzlich beworbenes Bonusangebot ist keine neue Konzession. Ebenso wenig genügt die Behauptung, ein Anbieter arbeite „für österreichische Spieler“, habe eine deutschsprachige Kundendienstseite oder akzeptiere österreichische Zahlungsmethoden.
Entscheidend bleibt der Konzessionär. Genau an diesem Punkt unterscheiden sich Marktwerbung und Rechtsstatus.
Win2day als einziger genannter Online-Konzessionär
Win2day ist nach den vorliegenden Angaben die einzige Plattform mit österreichischer Konzession für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele. Das Angebot steht deshalb nicht einfach neben anderen Plattformen mit Malta-, Curaçao- oder sonstiger Auslandslizenz. Es bildet im österreichischen Konzessionsmodell die staatlich zugelassene Online-Struktur ab.
In einem Marktüberblick wird die Plattform außerdem mit Spielen von Novomatic und Greentube in Verbindung gebracht. Das ist eine Aussage über die dort genannten Inhalte, nicht über eine allgemeine Zulassung sämtlicher Spiele dieser Hersteller. Für die Bewertung eines Angebots muss daher zwischen drei Ebenen unterschieden werden:
- der Konzession des Betreibers,
- der technischen oder geschäftlichen Herkunft eines Spiels,
- der konkreten Verfügbarkeit im jeweiligen Casino.
Dass ein Titel von einem bekannten Entwickler stammt, ersetzt keine österreichische Konzession. Umgekehrt ist die Herkunft eines Spiels kein Hinweis darauf, dass der Anbieter selbst in Österreich zugelassen ist.
Das wird bei bekannten Titeln deutlich. In Übersichten zum Sortiment werden unter anderem Book of Dead, Starburst, Age of the Gods, Fan Tan, Gates of Olympus Super Scatter, Gonzo’s Quest, Legacy of Dead, Monopoly Live und Sweet Bonanza genannt. Diese Titel gehören zu unterschiedlichen Spielkategorien und Anbieterportfolios. Ihre Nennung beschreibt das Spielangebot, nicht eine Liste verschiedener österreichischer Online-Casinos.
Der Unterschied klingt formal, entscheidet aber über die rechtliche Einordnung. Ein Spielname ist kein Lizenznachweis.
Spieleangebot: Slots und Live-Casino getrennt betrachten
Das Online-Angebot lässt sich in klassische Spielautomaten und Live-Casino-Spiele aufteilen. Bei Slots steht das einzelne Spiel im Vordergrund: Thema, Spielmechanik, Gewinnlinien, Bonusfunktionen und die vom jeweiligen Tracker ausgewiesene theoretische Auszahlungsquote. Beim Live-Casino wird das Spielgeschehen aus einem Studio oder einer Spielumgebung übertragen und von einem Croupier begleitet.
Zum Live-Casino zählen nach den vorliegenden Angaben:
- Live-Roulette,
- Live-Blackjack,
- Live-Baccarat.
Diese Einteilung hilft, Werbeaussagen nicht zu überdehnen. „Live“ beschreibt das Format und die Übertragung, nicht automatisch eine andere rechtliche Kategorie. Auch ein Live-Roulette-Tisch bleibt Teil des Online-Casinoangebots und fällt damit in die konzessionsrechtliche Betrachtung.
Bei Slots ist Book of Dead ein häufig genannter Titel. Drittanbieter-Tracker geben für das Spiel einen RTP von 96,21 % an. Diese Zahl stammt nicht aus einer allgemeinen Aussage über österreichische Casinos, sondern aus derartigen Tracker-Angaben zu diesem konkreten Spiel. Der RTP ist zudem kein Versprechen für eine einzelne Spielrunde und keine Garantie für individuelle Ergebnisse. Er beschreibt eine theoretische langfristige Kennzahl des Spiels unter den jeweiligen Bedingungen.
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Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen Produktinformation und Spielerschicksal. Ein angegebener RTP erklärt die mathematische Konstruktion eines Titels. Er sagt nicht, wann ein Gewinn eintritt, wie hoch der nächste Gewinn ausfällt oder ob ein bestimmter Spielverlauf wahrscheinlich ist.
Zahlungsarten und der Weg zur Auszahlung
Für österreichische lizenzierte Casinos werden als Zahlungsarten Mastercard, Visa, EPS-Überweisung, Paysafecard und EuroBons genannt. Diese Aufzählung beschreibt die verfügbaren beziehungsweise genannten Zahlungsmethoden im konzessionierten Umfeld. Sie sollte nicht mit einer Zusage verwechselt werden, dass jede Methode jederzeit für jede Transaktion verfügbar ist. Zahlungsanbieter, Kontostatus und interne Prüfungen können die konkrete Abwicklung beeinflussen.
Ebenso wichtig ist die Trennung zwischen Einzahlung und Auszahlung. Eine Einzahlung kann technisch einfach wirken; eine Auszahlung ist der Punkt, an dem der Betreiber die Kontoinhaberschaft, Identität und Herkunft der Transaktion nachvollziehbar machen muss. Die erste Auszahlung setzt daher eine vollständige KYC-Verifizierung voraus. Ohne Identitätsnachweis ist der Auszahlungsprozess nicht abgeschlossen.
Für Win2day nennt ein einzelner fachbezogener Überblick eine Auszahlung innerhalb von zwei bis drei Werktagen, sofern die KYC-Verifizierung abgeschlossen ist. Diese Zeitangabe ist als dort wiedergegebene Bedingung einzuordnen. Sie ist keine allgemeine Auszahlungsfrist für alle Angebote, die österreichische Spieler im Internet erreichen.
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Die praktische Reihenfolge ist damit klar:
- Konto eröffnen und persönliche Daten angeben,
- Identität im Rahmen von KYC nachweisen,
- Einzahlung über eine angebotene Zahlungsmethode vornehmen,
- Auszahlungsantrag stellen,
- Prüfung und Bearbeitung abwarten.
Gerade der letzte Punkt wird in Werbung gern verkürzt. „Schnelle Auszahlung“ klingt wie eine Eigenschaft des Produkts, lässt aber die entscheidende Voraussetzung aus: Die Identität muss geprüft sein. In der Abwicklung ist das keine Nebensache. Es ist der Kontrollpunkt.
Einzahlungsgrenzen: unterschiedliche Aussagen sauber trennen
Bei Einzahlungs- und Verlustgrenzen kursieren für Österreich Aussagen aus unterschiedlichen Zusammenhängen. In konzessionierten Casinos werden nach einer einzelnen Darstellung Einzahllimits und tägliche Begrenzungen der Spieldauer genannt. Ebenfalls wird in dieser Quelle beschrieben, dass österreichisch konzessionierte Online-Casinos Einzahlungen, Einsätze und Verluste begrenzen können.
Das darf nicht pauschal als einheitliche Marktregel formuliert werden. Die genannten Aussagen stammen aus einer einzelnen Quelle und beziehen sich auf unterschiedliche Gegenstände. Eine Begrenzung der Spieldauer ist nicht dasselbe wie ein Einzahlungslimit; eine technische Möglichkeit des Betreibers ist nicht automatisch eine für alle Anbieter identische gesetzliche Obergrenze.
Ein anderer fachbezogener Überblick weist ausdrücklich darauf hin, dass Österreich keine gesetzliche Obergrenze für Einzahlungen habe. Diese Aussage steht neben den Berichten über konkrete oder mögliche Begrenzungen und muss als solche kenntlich bleiben. Aus ihr folgt gerade nicht, dass Spielerschutzmaßnahmen bedeutungslos wären. Sie zeigt vielmehr, dass zwischen gesetzlicher Obergrenze, anbieterinternem Limit und individueller Kontoeinstellung unterschieden werden muss.
Die Unterschiede lassen sich so ordnen:
| Begriff | Was damit gemeint ist |
|---|---|
| Gesetzliche Obergrenze | Eine verbindliche Grenze, die sich unmittelbar aus dem Gesetz ergibt |
| Einzahllimit | Eine Begrenzung der Einzahlungen im Konto- oder Spielsystem |
| Einsatzlimit | Eine Begrenzung des eingesetzten Betrags |
| Verlustlimit | Eine Begrenzung des erfassten Verlusts |
| Zeitbegrenzung | Eine Begrenzung der täglichen oder sonst erfassten Spieldauer |
Ohne diese Trennung werden Zahlen und Aussagen aus verschiedenen Quellen zu einer scheinbar einheitlichen Regel vermischt. Das wäre für eine finanzielle Entscheidung besonders problematisch. Ein Limit kann vorhanden sein, ohne dass es eine allgemeine gesetzliche Obergrenze für alle Spieler darstellt. Umgekehrt kann eine fehlende gesetzliche Obergrenze nicht bedeuten, dass jedes Konto ohne interne Begrenzung geführt wird.
Konzession, Whitelist und Anbieterwerbung
Die BMF-Whitelist ist die öffentliche Liste der Konzessionäre und Ausspielbewilligten. Für Online-Glücksspiel führt sie nach einem einzelnen Überblick nur Win2day als zugelassenen Anbieter. Für die Marktanalyse ist die Whitelist daher aussagekräftiger als Suchergebnisse, Banner oder Vergleichsportale.
Ein Anbieter kann in Österreich sichtbar sein, ohne in dieser Liste als österreichischer Online-Konzessionär aufzutreten. Sichtbarkeit und Zulassung sind zwei verschiedene Dinge. Dasselbe gilt für ein Logo einer ausländischen Lizenzbehörde. Eine Lizenznummer mit Buchstaben und Zahlen kann plausibel aussehen und trotzdem nicht die in Österreich erforderliche Konzession des Bundesministeriums für Finanzen ersetzen.
Im internationalen Umfeld werden unter anderem die MGA, die Anjouan Gaming-Behörde und das GCB in Curaçao als ausländische Lizenzgeber genannt. Ihre Lizenzsysteme können für die jeweilige Jurisdiktion Bedeutung haben. Daraus folgt aber nicht, dass eine Malta- oder Curaçao-Lizenz zum Angebot von Online-Casinospielen in Österreich berechtigt. Für den österreichischen Online-Casino-Markt bleibt die nationale Konzession der entscheidende Bezugspunkt.
Empfohlene Praxis
- Überprüfung der BMF-Whitelist auf den Anbieter
- Verifizierung der offiziellen Konzessionsnummer
- Durchführung der vollständigen KYC-Identitätsprüfung
Zu vermeiden
- Vertrauen auf bloße Sprachverfügbarkeit oder Zahlungsmethoden
- Annahme, dass internationale Lizenzen (MGA, Curaçao) in Österreich gelten
- Verwechslung von Spielanbietern mit Lizenzinhabern
Auch bekannte Namen ändern daran nichts. bet365, Betway, LeoVegas und andere Anbieter können im deutschsprachigen Internet präsent sein oder mit internationalen Genehmigungen arbeiten. Die bloße Präsenz ist kein Nachweis, dass sie als österreichischer Konzessionär geführt werden. Ein Vergleich ausländischer Angebote gehört deshalb in eine andere rechtliche Kategorie als die Beschreibung des österreichischen Konzessionsangebots.
Das wird oft absichtlich sprachlich verwischt. „Für Österreich verfügbar“ kann technisch bedeuten, dass eine Internetseite aus Österreich erreichbar ist. „In Österreich konzessioniert“ bezeichnet dagegen einen rechtlichen Status. Zwischen beiden Formulierungen liegt der gesamte Marktunterschied.
Warum die ausländische Lizenz nicht zur österreichischen wird
Ausländische Online-Casinos werben häufig mit einer Lizenz aus einer bekannten Glücksspieljurisdiktion. Die Lizenznummer soll Vertrauen schaffen, die Aufsichtsbehörde Seriosität signalisieren. Für die österreichische Einordnung genügt das nicht.
Ein österreichisches Online-Casino darf nur angeboten werden, wenn es eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen besitzt. Eine Malta- oder Curaçao-Lizenz erfüllt diese Voraussetzung nicht. Das betrifft nicht die Frage, ob eine ausländische Behörde ihren eigenen Lizenznehmer beaufsichtigt. Es betrifft die Frage, ob dieser Anbieter in Österreich Online-Casinospiele anbieten darf.
Auszahlungsverfahren
Schritt 1: Identitätsnachweis
Abschluss der vollständigen KYC-Verifizierung zur Bestätigung der Kontoinhaberschaft.
Schritt 2: Antragstellung
Einreichung des Auszahlungsantrags über das Spielerkonto.
Schritt 3: Bearbeitungszeit
Abwarten der Prüfung, die bei Win2day etwa zwei bis drei Werktage in Anspruch nehmen kann.
In einem der vorliegenden Rechtsüberblicke werden ausländische Casinos mit EU-Lizenz in Österreich als rechtliche Grauzone beschrieben. Gleichzeitig enthält die übergeordnete rechtliche Einordnung die klare Aussage, dass für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot in Österreich eine Konzession des BMF erforderlich ist. Für die Bewertung eines konkreten Angebots muss deshalb die österreichische Konzession separat geprüft werden. Eine EU-Herkunft ersetzt diese Prüfung nicht.
Der Begriff „lizenziert“ ist somit ohne Zusatz unpräzise. Ein Casino kann lizenziert sein, aber nicht in Österreich konzessioniert. Für die österreichische Marktfrage zählt genau diese Einschränkung.
Nicht die Flagge. Die Konzession.
Reformmodell: Entwurf statt geltendes Recht
Für 2026 ist außerdem ein mögliches Reformmodell relevant. Nach einem einzelnen fachbezogenen Überblick liegt das Glücksspielreformgesetz 2026 als Entwurf vor. Der Entwurf würde das bisherige Monopol durch einen offenen Konzessionsmarkt ersetzen.
Das ist eine mögliche Veränderung der Marktstruktur, aber noch kein Beleg dafür, dass bereits mehrere neue österreichische Online-Casinos konzessioniert sind. Ein Gesetzesentwurf schafft keine abgeschlossenen Konzessionsverfahren. Solange das bestehende Modell gilt, bleibt die aktuelle Einordnung auf den vorhandenen Konzessionär bezogen.
Der Unterschied zwischen Entwurf und geltendem Recht ist im Glücksspielbereich besonders wichtig. Ein Reformtext kann vorsehen, dass künftig mehrere Anbieter um Konzessionen konkurrieren. Daraus folgt aber nicht, dass diese Anbieter schon heute österreichische Online-Casinos betreiben dürfen. Erst die tatsächliche gesetzliche Umsetzung, die zuständige Aufsicht und die Vergabe konkreter Konzessionen würden den Marktstatus verändern.
Nach demselben fachbezogenen Bericht soll künftig eine neue Glücksspielaufsicht die österreichische Casino-Konzession vergeben und Marktteilnehmer beaufsichtigen. Auch diese Aussage beschreibt ein vorgesehenes oder diskutiertes Reformelement. Sie darf nicht als bereits abgeschlossene Behördenstruktur dargestellt werden.
Für die Entwicklung 2026 ergeben sich damit zwei Ebenen:
- Aktueller Stand: staatliches Monopol mit einem einzigen Online-Konzessionär.
- Möglicher Reformstand: offener Konzessionsmarkt, sofern der Entwurf beschlossen und umgesetzt wird.
Wer beide Ebenen vermischt, macht aus einer politischen Absicht eine bestehende Zulassung. Genau daraus entstehen die Überschriften über angeblich „neue lizenzierte Casinos“, obwohl lediglich eine Reform angekündigt oder diskutiert wurde.
Was ein offener Konzessionsmarkt ändern würde
Ein offener Konzessionsmarkt könnte die Zahl der Betreiber verändern. Anbieter müssten dann nicht mehr in einem einzigen Konzessionsmodell außerhalb des Marktes bleiben, sondern könnten sich um österreichische Berechtigungen bewerben. Das wäre eine strukturelle Änderung und nicht bloß eine Erweiterung der Spieleauswahl.
Trotzdem würde auch ein solcher Markt nicht bedeuten, dass jede Plattform automatisch zugelassen wäre. Jeder Betreiber müsste weiterhin die österreichischen Anforderungen erfüllen, eine gültige Konzession erhalten und seinen Status nachvollziehbar ausweisen. Eine ausländische Lizenz würde auch in einem reformierten System nicht von selbst zur österreichischen Konzession.
Die geplante Öffnung hätte außerdem Folgen für die Aufsicht. Wenn eine neue Glücksspielaufsicht tatsächlich eingerichtet und mit der Vergabe betraut würde, müsste sie die Marktteilnehmer kontrollieren und die Einhaltung der Vorgaben überwachen. Bis zu einer solchen Umsetzung bleibt jedoch die bestehende Zuständigkeit des Bundesministeriums für Finanzen der maßgebliche Bezugspunkt.
Aus Sicht des Spielangebots könnte mehr Wettbewerb zu zusätzlichen Marken, Plattformen und Spielanbietern führen. Das ist eine mögliche Marktentwicklung, aber keine bereits verfügbare Auswahl. Für die Jahresangabe 2026 ist deshalb eine vorsichtige Formulierung erforderlich: Die Reform kann den Markt öffnen; sie beweist nicht, dass diese Öffnung schon vollzogen ist.
Was bei der Suche nach „neuen“ Anbietern häufig schiefläuft
Die meisten Fehlzuordnungen entstehen nicht bei der Spielauswahl, sondern bei der Sprache. Drei Aussagen werden in Werbetexten oft gleich behandelt, obwohl sie nicht dasselbe bedeuten:
- Ein Anbieter ist für österreichische Nutzer erreichbar.
- Ein Anbieter akzeptiert österreichische Zahlungsmethoden.
- Ein Anbieter besitzt eine österreichische Konzession.
Nur die dritte Aussage beantwortet die Frage nach einem in Österreich konzessionierten Online-Casino. Die ersten beiden können auch auf internationale Plattformen zutreffen.
Auch ein Anbieterwechsel innerhalb einer Unternehmensgruppe schafft keine neue Konzession. Ebenso wenig wird aus einem bestehenden Betreiber ein neuer Konzessionär, nur weil die Internetseite anders gestaltet wurde oder das Spieleportfolio wächst. Bei Win2day kann sich das Sortiment verändern, während die Konzessionsstruktur unverändert bleibt.
Dasselbe gilt für Spieleentwickler. Novomatic und Greentube werden als Anbieter von Titeln im Win2day-Umfeld genannt. NetEnt, Evolution und Play’n GO sind ebenfalls bekannte Namen aus der internationalen Spielebranche. Ihre technische oder wirtschaftliche Beteiligung an einzelnen Spielen macht sie nicht zu österreichischen Online-Casino-Konzessionären. Der Spieleanbieter und der Glücksspielbetreiber sind nicht dieselbe Kategorie.
Wer diese Kategorien trennt, erkennt den Markt schneller:
| Frage | Aussagekraft |
|---|---|
| Ist die Website auf Deutsch verfügbar? | Sprachliche Ausrichtung, kein Konzessionsnachweis |
| Werden Visa, Mastercard oder EPS angeboten? | Zahlungsmethode, kein Konzessionsnachweis |
| Gibt es Live-Roulette oder Live-Blackjack? | Spielangebot, kein Konzessionsnachweis |
| Wird eine ausländische Lizenznummer genannt? | Ausländischer Lizenzhinweis, kein österreichischer Konzessionsnachweis |
| Ist der Anbieter in der BMF-Whitelist als Konzessionär oder Ausspielbewilligter angeführt? | Relevanter Hinweis auf den österreichischen Status |
Die Tabelle ist keine zusätzliche Rechtsprüfung, aber sie zeigt, warum die üblichen Werbemerkmale allein nicht ausreichen.
Einordnung der konkreten Spiele
Das vorhandene Faktenmaterial erlaubt eine sachliche Übersicht einzelner Titel, nicht aber ein Ranking angeblich bester Spiele. Eine Rangliste würde zusätzliche Kriterien wie Gewinnhäufigkeit, Volatilität oder Spielbedingungen voraussetzen, die hier nicht für jeden Titel belegt sind.
Genannt werden:
- Book of Dead – der RTP wird von Drittanbieter-Trackern mit 96,21 % angegeben.
- Starburst – ein genannter Slot-Titel ohne hier belegte zusätzliche Kennzahl.
- Age of the Gods – ein genannter Casinotitel ohne hier belegte zusätzliche Kennzahl.
- Fan Tan – ein genannter Spieltitel ohne hier belegte zusätzliche Kennzahl.
- Gates of Olympus Super Scatter – ein genannter Slot-Titel ohne hier belegte zusätzliche Kennzahl.
- Gonzo’s Quest – ein genannter Spieltitel ohne hier belegte zusätzliche Kennzahl.
- Legacy of Dead – ein genannter Slot-Titel ohne hier belegte zusätzliche Kennzahl.
- Monopoly Live – ein genannter Live-Casino-Titel ohne hier belegte zusätzliche Kennzahl.
- Sweet Bonanza – ein genannter Slot-Titel ohne hier belegte zusätzliche Kennzahl.
Diese Liste sagt nicht, dass jeder Titel dauerhaft oder in jeder Kontovariante verfügbar ist. Sie ordnet lediglich die konkret genannten Spiele ein. Bei einem konzessionierten Angebot ist außerdem zwischen dem Betreiber, dem Spielentwickler und der konkreten Veröffentlichung zu unterscheiden. Ein Titel kann aus dem Portfolio eines internationalen Herstellers stammen und dennoch innerhalb des österreichischen Angebots über den konzessionierten Betreiber angeboten werden.
Zahlungsverkehr ohne Kryptowährungen im lizenzierten Kanal
Für den lizenzierten österreichischen Kanal werden klassische Zahlungsmethoden wie Mastercard, Visa, EPS-Überweisung, Paysafecard und EuroBons genannt. Kryptowährungen sind im lizenzierten Kanal in Österreich nicht vorgesehen. Auch diese Aussage betrifft den konzessionierten Rahmen und darf nicht auf jede ausländische Plattform übertragen werden.
Das Zahlungsmodell ist damit ein weiteres Beispiel für die Trennung zwischen Marktstatus und technischer Möglichkeit. Ein ausländisches Casino kann andere Zahlungsmethoden bewerben. Daraus entsteht weder ein österreichischer Konzessionstitel noch eine Gleichstellung mit Win2day.
Bei der Auszahlung bleibt die Identitätsprüfung der zentrale Schritt. Die in einem fachbezogenen Überblick genannte Bearbeitungszeit von zwei bis drei Werktagen bei Win2day steht ausdrücklich unter dem Vorbehalt der KYC-Verifizierung. Wer die Bearbeitungsdauer ohne diese Voraussetzung nennt, lässt die wichtigste Einschränkung weg.
Der RTP von 96,21 % für Book of Dead ist ein theoretischer Langzeitwert und keine Garantie für individuelle Spielergebnisse.
Zahlungen sind daher nicht nur eine Komfortfrage. Sie zeigen, wie der Betreiber Kontoinhaber, Zahlungsquelle und Auszahlung zusammenführt. Genau dort wird der Unterschied zwischen einer kontrollierten Konzessionsstruktur und einer bloßen Internetpräsenz sichtbar.
Die Lage für 2026 in einem Satz
Für 2026 lässt sich der österreichische Online-Casinomarkt auf Basis der vorliegenden Angaben so beschreiben: Das bestehende staatliche Glücksspielmonopol besteht mit einem einzigen Online-Konzessionär weiter, während ein Reformentwurf einen offenen Konzessionsmarkt in Aussicht stellt.
Daraus folgt keine bestätigte Liste mehrerer neuer österreichisch konzessionierter Online-Casinos. Der belastbare Anbietername im aktuellen Online-Bereich ist Win2day. Die Österreichischen Lotterien GmbH steht als Betreiber dahinter; das Bundesministerium für Finanzen ist für Konzessionierung und Aufsicht zuständig. Die Casinos Austria AG gehört in den Bereich der terrestrischen Spielbanken und ist nicht mit dem Online-Konzessionär gleichzusetzen.
Neue Spiele, alternative Zahlungsarten oder ausländische Betreiber können den Eindruck eines größeren Marktes erzeugen. Rechtlich entscheidend bleibt jedoch, ob eine österreichische Konzession vorliegt und ob der Anbieter im maßgeblichen öffentlichen Verzeichnis nachvollziehbar erfasst ist. Der Reformentwurf könnte diese Struktur künftig verändern. Bis zu seiner Umsetzung bleibt die Unterscheidung zwischen angekündigter Öffnung und tatsächlich verfügbarer Konzession bestehen.
Wichtige Erkenntnisse
- Eine österreichische Konzession des BMF ist für legales Online-Glücksspiel zwingend erforderlich.
- Win2day ist derzeit der einzige staatlich konzessionierte Anbieter im Online-Bereich.
- Ausländische Lizenzen wie MGA oder Curaçao ersetzen nicht den nationalen Rechtsstatus.
- Ein geplantes Reformmodell könnte den Markt künftig für weitere Anbieter öffnen.
Online-Casinos mit österreichischer Lizenz: Konzession, Kontrolle und Spielerschutz
Ein österreichisch konzessioniertes Online-Casino ist nicht durch die Sprache der Webseite erkennbar. Entscheidend ist, ob eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen besteht und ob sich diese Angabe nachvollziehen lässt. Das BMF beaufsichtigt den legalen Casinobetrieb; die öffentliche BMF-Whitelist dient dabei als Verzeichnis der Konzessionäre und Ausspielbewilligten. Fehlt ein Anbieter dort, ersetzt ein Qualitätssiegel auf der Startseite keinen behördlichen Nachweis.
Der rechtliche Rahmen ist eng. Online-Casinospiele gehören in Österreich zum Glücksspielmonopol. Für ein offiziell legales Angebot ist daher eine österreichische Konzession erforderlich. Eine bloße Registrierung des Unternehmens oder eine allgemeine Erlaubnis für andere Glücksspielarten sagt über die Berechtigung für Online-Casinospiele nichts aus.
Woran sich der konzessionierte Betrieb erkennen lässt
Auf der Webseite müssen die zuständige österreichische Behörde und die gültige Konzession angegeben sein. Die Lizenznummer darf nicht nur als Grafik erscheinen, sondern muss überprüfbar sein. Genau an dieser Stelle trennt sich die behördliche Information von Marketing: „Konzessioniert durch das Bundesministerium für Finanzen“ ist eine konkrete Aussage über die österreichische Zuständigkeit, kein allgemeines Versprechen von Sicherheit.
Spielerschutzmaßnahmen Nach Berichten von warda.at können konzessionierte Anbieter folgende Funktionen bereitstellen:
- Einzahlungslimits zur Kontrolle des Budgets
- Begrenzung der täglichen Spieldauer
- Selbstsperren und Cooling-off-Perioden
Auch die Spielerschutzfunktionen gehören zum praktischen Prüfpunkt. Nach einem Bericht von warda.at können österreichisch konzessionierte Online-Casinos Einzahlungen, Einsätze und Verluste begrenzen. Derselbe Bericht nennt Einzahllimits und tägliche Begrenzungen der Spieldauer in konzessionierten Casinos. Das ist als Darstellung dieser Quelle zu lesen, nicht als pauschale Beschreibung jedes einzelnen Kontomodells. Entscheidend bleibt, dass Limits im Spielkonto nachvollziehbar eingerichtet, verändert oder kontrolliert werden können.
Selbstsperre und eine Cooling-off-Periode sind weitere Anforderungen an einen sicheren Spielbetrieb. Eine Sperre muss mehr sein als ein schwer auffindbarer Kontaktlink. Sie soll den Zugang tatsächlich unterbrechen und darf nicht durch ein neues Konto umgangen werden. Die Cooling-off-Periode schafft zusätzlich Abstand zwischen Spielentscheidung und erneuter Aktivität. Kurze Ansage. Kein versteckter Rückweg.
Einzahlung, Einsatz und Auszahlung
Als Zahlungsarten österreichischer konzessionierter Casinos werden Mastercard, Visa, EPS-Überweisung, Paysafecard und EuroBons genannt. Die konkrete Verfügbarkeit kann vom jeweiligen Betreiber und vom Kontostatus abhängen. Kryptowährungen sind im lizenzierten österreichischen Kanal nicht vorgesehen. Eine Zahlung mit einer akzeptierten Karte beweist deshalb weder für sich allein die Konzession noch ersetzt sie die Prüfung des Anbieters.
Vor der ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Verifizierung erforderlich. Dabei wird die Identität des Kontoinhabers nachgewiesen. Das erklärt auch, warum eine Einzahlung funktionieren kann, während eine Auszahlung noch nicht freigegeben wird: Zahlungsabwicklung und Identitätsprüfung sind verschiedene Vorgänge. Unklare oder widersprüchliche Kontodaten führen in diesem Stadium zu Rückfragen und Verzögerungen.
Bonusbedingungen und Kontrolle
Bonuswerbung ist kein verlässlicher Ersatz für eine Lizenzprüfung. Bei bwin und LeoVegas wird in einem geprüften Überblick ein Wagering-Faktor von 35x auf Einzahlungs- und Bonusbetrag genannt. Bei der Gültigkeit der genannten Boni gibt es jedoch eine Abweichung zwischen den Quellen: Für bwin werden 30 Tage angegeben; bei LeoVegas war die Gültigkeit zum Zeitpunkt der Prüfung nicht dokumentiert. Eine solche Lücke gehört sichtbar in die Bewertung und darf nicht durch eine scheinbar eindeutige Zusammenfassung geglättet werden.
Seriöse Online-Casinos ohne OASIS in Österreich · Online-Casinos mit Curaçao-Lizenz in Österreich · Online Casino ohne Ausweis in Österreich: Was gilt
Für den österreichisch konzessionierten Kanal ist außerdem die Vertragsseite wichtig. Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern können nach österreichischer Rechtsprechung nichtig sein. Das betrifft nicht nur die Werbeaussage, sondern die praktische Durchsetzbarkeit des Vertragsverhältnisses. Ein deutschsprachiger Kundendienst und österreichische Zahlungsmethoden ändern daran nichts.
Die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos ist laut BMF offiziell unzulässig. Deshalb muss eine österreichische Konzession eigenständig geprüft werden. Ein Angebot, das nur auf allgemeine Spielerschutzformulierungen, externe Siegel oder internationale Zahlungsoptionen verweist, erfüllt diesen Nachweis nicht automatisch. Entscheidend sind die österreichische Zuständigkeit, die überprüfbare Konzessionsangabe, die KYC-Prüfung und die im Konto tatsächlich sichtbaren Schutzmechanismen.
Legal lizenzierte Online-Casinos in Österreich: Prüfung ausländischer Angebote und Rechtslage
Bei Online-Casinos entscheidet nicht das Logo einer internationalen Lizenzbehörde über die österreichische Legalität. Maßgeblich ist, ob eine Konzession des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen vorliegt. Für Online-Glücksspiel gilt in Österreich das Glücksspielmonopol mit einem einzigen Konzessionär. Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt diese Konzession nicht.
Das ist der Punkt, an dem viele Vergleiche unsauber werden. Ein Anbieter kann außerhalb Österreichs reguliert sein und dennoch kein in Österreich konzessioniertes Online-Casino betreiben. Die internationale Lizenz sagt dann etwas über den Sitz oder die Aufsicht in der jeweiligen Lizenzjurisdiktion aus, nicht über die Zulässigkeit des Angebots auf dem österreichischen Markt.
Internationale Lizenz ist kein österreichischer Freibrief
Zu den ausländischen Lizenzgebern zählen etwa die Malta Gaming Authority, Anjouan Gaming und das Glücksspielaufsichtsorgan von Curaçao. Solche Behörden verwenden Lizenznummern, die aus Buchstaben und Zahlen bestehen. Eine Nummer allein beweist aber noch nichts. Entscheidend sind die ausstellende Behörde, der genaue Lizenzinhaber, der Geltungsbereich und die Frage, ob die Genehmigung tatsächlich Online-Casinospiele umfasst.
Häufige Fragen?
Gilt eine EU-Lizenz in Österreich?
Nein, eine EU-Herkunft oder eine internationale Lizenz ersetzt nicht die spezifische Konzession des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen.
Sind Sportwetten wie Online-Casinos reguliert?
Nein, die Regulierung von Sportwetten liegt in Österreich derzeit bei den Bundesländern, während Online-Casinospiele dem Bundesgesetz unterliegen.
Kann man Verluste bei ausländischen Anbietern zurückfordern?
Nach geltender Rechtsauffassung können Einsätze bei nicht konzessionierten Anbietern nach § 1041 ABGB unter bestimmten Umständen zurückgefordert werden.
Eine Prüfung sollte deshalb nicht bei einem Siegel im Fußbereich enden. Die Lizenzangabe muss auf der Betreiberseite auffindbar und überprüfbar sein. Ebenso müssen die Bonusbedingungen vollständig auf Deutsch verfügbar sein. Fehlt die österreichische Konzession, darf die ausländische Lizenz nicht als „österreichische Lizenz“ bezeichnet werden.
Auch die Begriffe werden in der Werbung bewusst vermischt. „International reguliert“ klingt belastbar, beantwortet aber nicht die österreichische Rechtsfrage. „Legal“ kann sich auf das Land der Lizenzbehörde beziehen. Für österreichische Spieler ist das eine andere Ebene.
Saubere Trennung. Sonst wird aus Kontrolle Dekoration.
Was die österreichische Rechtslage praktisch bedeutet
Nach Angaben des Bundesministeriums für Finanzen ist die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos offiziell unzulässig. Das steht neben der Rechtsprechung, die nicht immer geradlinig wirkt: Der EuGH stellte 2010 im Verfahren C-64/08 fest, dass das österreichische Glücksspielmonopol sowohl die Niederlassungs- als auch die Dienstleistungsfreiheit verletzt hatte. In der zitierten Rechtsprechung wurde das österreichische Glücksspielmonopol später als unionsrechtskonform beurteilt.
Beste Online-Casinos aus dem Ausland in Österreich
Für die Bewertung eines Angebots folgt daraus kein allgemeiner Freibrief für internationale Casinos. Die österreichische Konzession bleibt der entscheidende Maßstab für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot. Nach der geltenden Rechtsauffassung sind Verträge mit Anbietern ohne österreichische Konzession wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nichtig. Als Rechtsgrundlage wird § 879 ABGB genannt. Nach der angeführten Auffassung können Spieler Einsätze nicht konzessionierter Anbieter außerdem nach § 1041 ABGB zurückfordern.
Das ist kein Versprechen, dass eine Rückforderung problemlos gelingt. Es ist eine rechtliche Folge, die von Sachverhalt, Beweisen und gerichtlicher Beurteilung abhängt. Gerade deshalb sollten Werbeaussagen über „EU-Lizenz“ nicht mit einem Anspruch auf österreichische Zulässigkeit verwechselt werden.
Eine Besonderheit betrifft Sportwetten. Nach Darstellung eines einzelnen Marktüberblicks stufen österreichische Glücksspielgesetze Sportwetten derzeit nicht als Glücksspiel ein; die Regulierung liege deshalb bei den Bundesländern. Diese Aussage betrifft Sportwetten, nicht Online-Casinospiele wie Spielautomaten, Roulette oder Blackjack. Die beiden Bereiche dürfen bei der Lizenzprüfung nicht zusammengelegt werden.
Lizenznummer, Bedingungen und Auszahlungsprüfung
Bei einem ausländischen Angebot sind mindestens vier Angaben auseinanderzuhalten:
- Lizenzbehörde: Welche Stelle hat die Genehmigung erteilt?
- Lizenzinhaber: Welche juristische Person steht im Vertrag mit dem Spielkonto?
- Lizenznummer: Ist sie im Register der genannten Behörde auffindbar?
- Angebotsumfang: Deckt die Lizenz genau die angebotenen Casinospiele ab?
Danach kommen die Vertragsbedingungen. Ein Bonus ist nicht deshalb transparent, weil die Seite deutschsprachig ist. Die Bedingungen müssen den Wagering-Faktor, die Gültigkeit, mögliche Auszahlungsbeschränkungen und die KYC-Anforderungen eindeutig nennen. Bei bwin und LeoVegas wird in einem einzelnen Anbieterüberblick ein Wagering-Faktor von 35x auf Einzahlungs- und Bonusbetrag genannt. Bei der Gültigkeit gibt es eine Abweichung in den Quellen: Für bwin werden 30 Tage genannt; bei LeoVegas war die Gültigkeit zum Zeitpunkt der Prüfung nicht dokumentiert.
Solche Details zeigen, warum ein Bonusvergleich ohne Originalbedingungen riskant ist. Eine Zahl aus einer Übersicht ersetzt nicht die aktuell abrufbare Vertragsfassung. Fehlt eine Bedingung, ist das selbst eine relevante Information.
Für Einzahlungen nennt ein einzelner Überblick keine gesetzliche Obergrenze in Österreich. Daraus darf jedoch nicht abgeleitet werden, dass ein Anbieter keine eigenen Limits oder Prüfungen verwendet. Rechtslage, Betreiberbedingungen und Spielerschutzmaßnahmen sind getrennt zu lesen.
Mögliche Maßnahmen gegen nicht konzessionierte Angebote
Die österreichische Bundesregierung erwägt laut einem einzelnen Marktbericht Internetsperren und Payment-Blocking gegen illegale Casinos. Das sind mögliche staatliche Maßnahmen, keine allgemeine Beschreibung bereits umgesetzter Marktpraxis. Für Anbieter und Zahlungsdienstleister würde ein solcher Ansatz die technische Erreichbarkeit und den Zahlungsverkehr treffen.
Auf Landesebene kann nach Darstellung von warda.at eine Online-Casino-Lizenz für den Betrieb eines Automatensalons beantragt werden. Diese Aussage betrifft den genannten landesrechtlichen Zusammenhang und ändert nichts an der bundesweiten Konzessionsanforderung für Online-Casinospiele. Entscheidend bleibt daher, welche Spielform angeboten wird und welche Behörde dafür zuständig ist.
Wer „legal lizenzierte Online-Casinos in Österreich“ bewerten will, muss internationale Zulassung und österreichische Konzession getrennt dokumentieren. Alles andere sieht nach Prüfung aus, ist aber nur Werbung mit Lizenznummer.
Welches Online-Casino ist in Österreich legal?
Win2day ist laut BMF-Whitelist der einzige österreichisch konzessionierte Anbieter für Online-Casinospiele. Die Konzession wird staatlich beaufsichtigt.
Ist es legal, in Österreich in Online-Casinos ohne Einzahlung zu spielen?
Nein, die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos ist laut BMF offiziell unzulässig. Für legales Online-Casinospiel ist die österreichische Konzession maßgeblich.
Was sind Bonusbedingungen und worauf sollte ich beim Casino ohne Einzahlung besonders achten?
Bonusbedingungen legen unter anderem fest, wie oft der Einzahlungs- und Bonusbetrag umgesetzt werden muss und wie lange der Bonus gültig ist. Bei bwin und LeoVegas wird eine Umsatzbedingung von 35x genannt; bei bwin gilt der Bonus 30 Tage.
Was bedeutet Wagering-Faktor beim Bonus?
Der Wagering-Faktor gibt an, wie oft ein Einzahlungs- und Bonusbetrag umgesetzt werden muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei bwin und LeoVegas beträgt dieser Faktor laut den genannten Bedingungen 35x.
Ist mobiles Spielen möglich?
Ja, Online-Casinospiele werden über das Internetangebot von Win2day angeboten. Ein gesondertes mobiles Angebot oder konkrete technische Voraussetzungen werden jedoch nicht beschrieben.
Wie funktioniert das Konzessionsverfahren in Österreich?
Das Bundesministerium für Finanzen vergibt und beaufsichtigt die Konzession für Online-Glücksspiel. Nach dem derzeit beschriebenen Modell gibt es einen einzigen Konzessionär; laut Quelle gilt die aktuelle Online-Konzession vom 1. Dezember 2025 bis zum 30. September 2027.
